Gebäudetechnik

Die Gebäudetechnik ist, und das nicht erst in jüngster Zeit, zum Schlagwort für die Entwicklung im gesamten Bereich der Installationstechnik geworden. Die GEBÄUDETECHNIK siedelt sich im wesentlichen in den Bereichen „Technisches Gebäudemanagement“ und „Infrastrukturelles Gebäudemanagement“ an.

Nach dem momentanem Stand der technologischen Entwicklung fallen im wesentlichen darunter:

  • Energie(spar)technik
  • Sicherheitstechnik
  • Mess-, Steuer- und Regelungstechnik
  • Klima- und Kältetechnik
  • Lichttechnik
  • Kommunikationstechnik
  • Umwelttechnik

Unsere Leistungen rund um die moderne Gebäudetechnik:

  • EIB-Instabus
  • LCN-Bus
  • Powernet

Wahrscheinlich werden durch zukünftige Entwicklungen weitere Tätigkeitsfelder hinzukommen, für die wir gerüstet sein werden. 

Was ist überhaupt Gebäudeleittechnik?

Bei der Gebäudeleittechnik werden keine Schaltungen mehr verdrahtet und aufgebaut, sondern programmiert. Dies hat den Vorteil, daß man es jederzeit Änderungen durchführen kann, ohne Wände und Decken wieder aufzureißen. Mit der Gebäudeleittechnik können Bereiche wie Beleuchtung, Heizung, Jalousien usw. miteinander verknüpft und gesteuert werden. Dies wurde früher nur in Großprojekten eingesetzt. Da die Anforderungen der Privatkunden aber immer höher werden, ist es öfter der Fall, dass ein Gebäudeleitsystem eingesetzt wird. 

Verschiedene Systeme:

Seit Jahren arbeiten wir mit dem EIB System, an dem viele verschiedene Hersteller gemeinsam arbeiten. Es ist ein sehr zuverlässiges System, das sich in den letzten Jahren immer mehr durchsetzt und ständig erweitert und modernisiert wird.

Als Alternative haben wir auch den „LCN Bus“ bei uns im Programm. Dieses System kann teilweise in bestehende Anlagen eingesetzt werden, ohne eine zusätzliche Installation durchzuführen. 

Trends im privaten Bereich:

Der private Wohnungsbau wird künftig von den verschärften Vorschriften zur Energieeinsparung und den Bedürfnissen des Bauherrn nach mehr Komfort geprägt sein. Das Wohnhaus entwickelt sich zum intelligenten Gebäude, in dem nicht weniger, sondern mehr Technik zum Einsatz kommen wird:

  • Solarthermische Systeme zur Brauchwassererwärmung
  • Photovoltaikanlagen zur Erzeugung von elektrischer Energie
  • Einzelraumregelungen
  • Intelligente Verschattungssysteme

Dies alles zusammen wird sowohl dem Komfort, als auch dem Bedürfnis nach mehr aktiver als passiver Sicherheit dienen:

  • Automatische Lichtszenen-Steuerung
  • Intelligente, vernetzte Hausgeräte
  • Alarmsysteme

Trends im gewerblichen Bereich

Für diesen Sektor gelten, was den Energieverbrauch betrifft, die gleichen Rahmenbedingungen wie für Wohngebäude. Wegen der grundsätzlich anderen Nutzung ist für sie aber ein wesentlich größerer Einsatz von intelligenter Technik erforderlich. Der stetig steigende Bedarf an Automatisierungstechnik und die Anforderungen an eine kosteneffiziente Gebäudebewirtschaftung machen eine vernetzte Systemlösung notwendig:

  • Besondere Kommunikationen
  • Steuerungen
  • Energiemanagement
  • Klimatechnik
  • Lichtsteuerungen

Es wird angestrebt insbesondere durch die Zentralisierung der Überwachung, Wartung und Instandsetzung von gebäudetechni­schen Anlagen erhebliche Kosten einzusparen. Ausserdem gibt es ganzheitliche Ansätze bei der Optimierung der Gebäudenutzung.

Dieses intelligente Gebäude-Installationssystem bietet viele Vorteile, die Sie bestimmt bald überzeugen werden: 

  • Flexible Planung und einfache Installation
  • Reduzierung der 230 V Leitungslängen
  • Verringerung der Brandlast
  • Energieeinsparungen
  • Kostengünstige Nutzungsänderungen
  • Problemlose Erweiterungen
  • Keine Zentrale

Eine kleine Kurzgeschichte dazu: 

Herr Maier ist Bauherr und hat viele Jahre für sein Traumhaus gespart, gerechnet und geplant – nun war es endlich soweit; der Rohbau stand. Familie Maier plante nun die Elektroinstallation mit allen möglichen und unmöglichen Ansprüchen und setzte sich danach mit uns zusammen.

Wir fragten: Warum nicht EIB / KNX?

Maier: Warum ausgerechnet diese Technik? Was ist denn das und was kostet das alles?

Benz: Es ist ein neuer Standard in der Elektroinstallation. Neu deshalb, weil er viele unterschiedliche Funktionen und Systeme zu einem System verbindet. Sie können z. B. das Licht schalten, Rollos rauf und runter fahren, die Heizung ein und ausschalten und vieles mehr – und alles gleichzeitig.

Maier: Klingt kompliziert.

Benz: Ist aber ganz einfach: in den Schaltern und allen anschließbaren Geräten stecken kleine Chips. Diese unterhalten sich über eine gemeinsame 2-adrige Leitung, den „Bus“. Er wird mit der Stromversorgung verlegt.

Maier: Genau! Wahrscheinlich sind aber die Kosten nicht unerheblich, oder?!

Benz: Nein. In der Anschaffung ist der Instabus etwas teuerer als eine konventionelle Elektroinstallation. Aber: mit dem Instabus sparen Sie von Anfang an, z. B. Heiz- und Stromkosten und können so Ihr Wohnhaus langfristig wirtschaftlich betreiben.

Maier: Und was bietet mir der Instabus, um mein Haus und meine Familie zu schützen?!

Benz: Sie können mit Ihrer Familie ganz beruhigt schlafen – in jeder Hinsicht. Er bietet absolute Sicherheit für alles, was mit Strom zu tun hat. Fehlerstromschutzschalter schalten den Strom notfalls in wenigen tausendstel Sekunden ab – Tag und Nacht – und Leistungsschutzschalter unterbinden zuverlässig jede Überlastung sowie jeden Kurzschluss.

Maier: Lohnt sich das denn? Wir verreisen ziemlich gerne und vor allem oft.

Benz: Aber klar. Er gibt Ihnen ein gutes, sicheres Gefühl. Er simuliert z. B. Ihre Anwesenheit, indem er automatisch Licht und Rollos steuert. Oder wenn Sie sich mal unsicher sind, ob Sie z. B. die Kaffeemaschine ausgeschaltet haben – ein Anruf zu Hause genügt und notfalls schaltet der Instabus den Stromkreis einfach ab.

Maier: Und wenn wir dann mal zu Hause sind? Was ist mit der Sicherheit im Alltag?

Benz: Völlig unproblematisch. Wir können Ihnen z. B. eine Alarmfunktion installieren und zu einem späteren Zeitpunkt auch beliebig erweitern. Bewegungsmelder im Eingangsbereich, abschreckende Lichtquellen im Garten, Fenster- und Türenüberwachung und und und …

Maier: Hört sich alles gut an, aber das kostet doch sicher eine ganze Menge?

Benz: Weniger, als Sie sich vielleicht denken. Der Instabus ist natürlich nicht umsonst zu haben. Es ist etwa vergleichbar mit dem Ausstattungsgrad eines Autos. Wichtig ist: Sie sparen Tag für Tag! Und zwar an Energie wie Strom und Heizung.

Maier: Und bei einer Änderung fallen wieder Kosten an?

Benz: Gerade beim nachträglichen Einbau von neuen Systeme wie etwa einer Alarmanlage zahlt sich der Instabus aus! Bei einer herkömmlichen Installation können die Kosten für zusätzliche Installationsmaßnahmen empfindlich die Haushaltskasse belasten. Mit dem Instabus werden neue Geräte einfach und problemlos angeschlossen.

Maier: Ja, und wenn ich zunächst doch lieber eine konventionelle Installation nehme und später, wenn ich wieder Geld habe, mir weitere Systeme wie z.B. eine Alarmanlage einbauen lassen möchte?

Benz: Auch hier bewährt sich der Instabus! Denn viele dieser Geräte können mehrfach genutzt werden, wie z.B. der Fensterkontakt: einerseits meldet er der Heizung, dass sie auf Frostschutz gehen soll. Nachts oder bei Abwesenheit überwacht er das Heim vor ungebetenen Besuchern und bei Regen kann er die Bewohner darauf aufmerksam machen, dass das Fenster offen steht. Oder Sie verlassen das Haus und sehen welche Fenster noch offen stehen. Nur ein Beispiel von vielem und so rechnet sich der Instabus auch dann, wenn er erst später erweitert werden sollte.

Maier: Und wie sieht die Zukunft aus?!

Benz: Der Instabus entwickelt sich ständig weiter. Schon jetzt setzt er als Home Electronic System neue Maßstäbe in privaten Haushalten. Das heißt, dass alle elektrischen Geräte und Systeme miteinander und mit dem Telefon, dem Fax und Servicestellen wie Waschmaschine, Herd, Geschirrspüler usw. außerhalb des Hauses vernetzt sind. Damit nimmt der Instabus Ihnen jede Menge lästige Routinearbeit ab.

Gebäudeleittechnik in Perfektion 

Das LCN bietet in dreierlei Hinsicht wesentliche Vorteile gegenüber der konventionellen Elektroinstallation:

Es bietet dem Bauherrn neue Funktionen. Er sieht einen echten Nutzen gegenüber anderen Techniken. Gegenüber allen Installations-Bussystemen nimmt das LCN hier eine führende Position ein.

Dank höherer Integration ist es wesentlich preiswerter als andere Systeme. Das senkt die Einstiegswelle des Bauherren. Es ist unerreicht einfach zu installieren und zu programmieren.

Das LCN bietet für jede Aufgabe immer mehrere Lösungen, je nach Größe des Objekts und Etat des Bauherren. Mit einer preiswerten Variante kann ein sparsamer Bauherr für die Bustechnik gewonnen und mit einer Luxusvariante auch der anspruchsvollste Bauherr begeistert werden. Es verträgt sich gut mit konventioneller Installationstechnik. Es lässt den Bauherren die Freiheit, LCN nach Bedarf bis zum Vollausbau installieren zu lassen. 

Das LCN integriert die gesamte Gebäudeinstallation in ein umfassendes Bussystem: Dort, wo bisher Schalter saßen, werden jetzt kleine Computermodule eingebaut. Alle Module werden über eine zusätzliche Ader der gewöhnlichen Installationsleitung miteinander verbunden. Über diese Ader tauschen die LCN-Module untereinander Nachrichten aus. So kann ein Modul einem beliebigen anderen mitteilen: „Schalte Deinen 2. Ausgang ein!“ Der Clou beim LCN: Die Module arbeiten absolut selbständig, sie brauchen weder eine getrennte Stromversorgung noch eine spezielle Zuleitung. Und sie bieten immer gleich mehrere Funktionen: Zwei Schaltausgänge und zwei bis drei unabhängige Eingänge ermöglichen es, mit weniger Verdrahtungsaufwand auszukommen, als das bisher nötig war. 

Alle LCN-Module beinhalten neben der Sensorik und Aktorik auch mehrere Zeitgeber und Verknüpfungen sowie eine Zähl- und Rechenfunktion, so dass automatische Steuerungen direkt vor Ort realisierbar sind. 

Als modernes System benötigt das LCN keine Zentrale: Alle Module sind intelligent genug, den Datenverkehr untereinander selbst zu regeln. Jedes einzelne Modul kann als „Master“ den Bus steuern. Der Bauherr kann klein anfangen – schon zwei Module bilden ohne weitere Hilfsmittel einen funktionierenden Bus. (Tatsächlich können Sie die Module sogar einzeln einsetzen, z. B. mit IR-Empfänger als fernbedienbaren Doppeldimmer oder als Zutrittskontrolle.) 

Stück für Stück kann es zu großen Gebäudekomplexen ausgebaut werden. Die Grenze liegt bei 30.000 Modulen. Damit können 10.000 bis 60.000 Räume pro Objekt ausgestattet werden, je nach Anspruch des Bauherren.